Profil

Das nrw landesbuero tanz e. V. ist Informationszentrum, Vernetzungsstelle und Ansprechpartner für die professionelle zeitgenössische Tanzszene in Nordrhein-Westfalen. Es ist u. a. Veranstalter und Träger von DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW (jährlich), des Festivals tanz nrw (biennal) und der internationalen tanzmesse nrw (biennal), in 2026 von internationales tanzmeeting.

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nrw landesbuero tanz e. V. is an information and networking centre and contact point for the professional contemporary dance scene in North Rhine-Westphalia. It gives dance public visibility and opens up diversity-related approaches to dance. It is the organiser of DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW (annual), the festival tanz nrw (biennial) and the internationale tanzmesse nrw (biennial), in 2026 of internationales tanzmeeting.

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Unser Austausch- und Beratungsangebot


13. – 15. Mai

LEAP, Remscheid
Masterclass Tanzvermittlung mit Jo Parkes

18. Mai
tanz.büro #9, Köln
Produktionsverträge: Vom Deal zum Dokument 

Austausch mit Heike Lehmke

28. Mai
tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz

30. Mai
JeKits-Fortbildung, Duisburg

Diversity und Partizipation in der JeKits-Praxis leben: Grundlagen, Reflexion und Transfer

Laufend: Peer-to-Peer-Onlineberatung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Feedback in der Projektentwicklung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke

#Unser Angebot

Festival tanz nrw: Produktionsleitung gesucht

Im nrw landesbuero tanz wird für den Zeitraum Juni 2026 bis Juni 2027 eine Produktionsleitung (d/w/m) für das Festival tanz nrw 27 (20 Wochenstunden) gesucht. Die Produktionsleitung steuert und realisiert alle zentralen organisatorischen, kommunikativen und administrativen Prozesse des Festivals – von der Planung bis zur Nachbereitung. Hierfür suchen wir eine kommunikationsstarke, strukturierte Persönlichkeit, die diese Aufgabe in Zusammenarbeit dem Team des Festival tanz nrw wahrnimmt. Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich ca. 20 Stunden pro Woche. Je nach Projektphase kann diese Stundenzahl jedoch vorübergehend variieren. Die Stelle ist befristet bis zum 30. Juni 2027. Dienstort ist Köln. Bewerbungsfrist: 18. Mai 2026

#Jobs

Aktualisierte rechtskräftige und kommentierte Musterverträge für die Kulturszene

Das nrw landesbuero tanz ist seit seiner Gründung Teil des stetig wachsenden Vertragspools der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert, dem mittlerweile fast 30 bundesweite Tanzbüros und Landesverbände angehören. Anfang des Jahres wurden die Musterverträge (auch in Englisch erhältlich) aktualisiert. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Weitere Informationen dazu in unserer Infothek unter dem Stichwort “Musterverträge”.

#Unser Angebot

Trailer DYNAMO - junge Tanzplattform NRW 2025

Der Trailer zu DYNAMO - junge Tanzplattform NRW 2025 ist online. Filmkünstler Michael Maurissens hat das Festival für Kinder und Jugendliche filmisch begleitet. Hier gibt es einen Einblick in die Festivaltage vom 26. bis 29. November 2025 bei PACT Zollverein.

Trailer Dynamo

#Unser Angebot

Das nrw landesbuero tanz ist Veranstalter / Träger dieser Projekte:

internationales tanzmeeting


Festival tanz nrw


DYNAMO – Junge Tanzplattform NRW

Gut 1,1 Millionen Euro mehr für Freie Darstellende Künste

Seit Januar 2026 gelten bei der Bezahlung von freien Künstler:innen in NRW in allen Sparten Honoraruntergrenzen, sobald das Land mit einem Cent an der Förderung
beteiligt ist. Nun stellt das hiesige Kulturministerium 3 Millionen Euro bereit, um die Mehrkosten abzufedern und faire Bezahlung für Künstler:innen zu sichern. Aus einer Liste der Gesamtverteilerung wird deutlich, dass mit rund 1,1 Millionen Euro die Freien Darstellenden Künste stark profitieren – ein wichtiges Signal für die freie NRW-Szene.

#Updates

MKW: 3 Millionen Euro zusätzlich für Honoraruntergrenzen

Seit Anfang des Jahres sind Mindesthonorare für freie Künstler:innen Voraussetzung für eine Landesförderung. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) stellt nun zusätzlich drei Millionen Euro bereit, um steigende Kosten abzufedern und eine faire Bezahlung flächendeckend zu sichern.

#Kulturpolitik #Updates

Nachruf auf VA Wölfl: Ein radikaler Bilddenker des Tanzes

Der Choreograf, Fotograf und bildende Künstler VA Wölfl ist am 1. März 2026 im Alter von 82 Jahren in Heiligenhaus bei Düsseldorf gestorben. Mit ihm verliert Nordrhein-Westfalen eine der eigenwilligsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes.

Geboren 1943 im französischen Rouen, kam Wölfl über die bildende Kunst zur Bühne. Er studierte Malerei bei Oskar Kokoschka in Salzburg und Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Mitte der 1980er Jahre gründete er gemeinsam mit der Choreografin Wanda Golonka die Düsseldorfer Kompanie Neuer Tanz.

Über Jahrzehnte entwickelte Wölfl mit seinem Ensemble im Marstall von Schloss Benrath Arbeiten, die sich konsequent jeder Einordnung entzogen. Tanz, Performance, Fotografie, Film und bildende Kunst verbanden sich zu präzisen, oft radikal reduzierten Bühnenbildern. Statt virtuoser Bewegung interessierten ihn Körper als Teil eines visuellen Gefüges – als Material, als Bild im Raum. Von Düsseldorf aus gingen diese Arbeiten um die Welt: Festivals und Gastspiele führten die Kompanie durch Europa, Amerika und Asien. Zugleich blieb der Marstall über viele Jahre ein besonderer Produktionsort der freien Szene in NRW – ein Ort konzentrierter Arbeit jenseits institutioneller Routinen.

Mit VA Wölfl verliert die Tanzlandschaft einen Künstler, der sich nie um Anpassung bemühte. Seine Stücke waren keine gefälligen Bühnenereignisse, sondern künstlerische Versuchsanordnungen – sie bleiben als eigenwillige Bilder im Gedächtnis einer Kunstform, die er über Jahrzehnte hinweg erweitert hat.

#Updates

Warnung: Instagram-Musikbibliothek für Kulturinstitutionen

Die Initiative Kultur Kommunikation warnt: Aktuell werden viele Accounts wegen Musik in Kurzvideos auf Instagram, Facebook & Co. abgemahnt – teils mit Forderungen im vier- bis fünfstelligen Bereich. Während die Instagram-Musikbibliothek privat genutzt werden darf, gilt diese Lizenz nicht für Kulturinstitutionen. Worauf sollten Veranstalter und Einrichtungen jetzt achten? Diese und weitere Meldungen zu diesem Thema unter dem Stichwort Kommunikation / Social Media in der Infothek.

#Updates

Für Frauen* und FLINTA: BURNING ISSUES ACADEMY

Die BURNING ISSUES ACADEMY von Save the world e. V. fördert Frauen* und FLINTA auf ihrem Weg in Führungspositionen im Theater. Ob bei der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben, dem Überwinden der „gläsernen Decke“, dem Umgang mit toxischer Männlichkeit im Probenalltag, der Verhandlung fairer Gagen oder der beruflichen Neuorientierung – das kollegiale Coaching bietet praxisnahe, diskrete Unterstützung. Wer sich informieren und gezielt in die Karriere investieren möchte, kann ab sofort ein digitales Beratungsgespräch auf der Website buchen.

#Open Calls

Medienspiegel über Tanz im Depot in Köln

nachkritik.de: Köln: Pläne für Schauspiel-Interimsspielstätte Depot (4. Mai 2026)
tanz: Ausgeträumt (März 2026)
Stadtrevue: Das Ungehagen im Depot (März 2026, nur in Print)
Kölner Stadt-Anzeiger: Musical statt Tanz – „Wir machen uns wieder einmal lächerlich“ (2. Januar 2026, Paywall)
WDR Westart: Streit um Zukunft der Kölner Theaterbühnen (28. Januar 2026)
Kölner Stadt-Anzeiger: Das Depot wird Musicalstandort (27. Januar 2026, Paywall)
Kölner Stadt-Anzeiger: Statt Ballett wird jetzt gekickt (24. Januar 2026, nur in Print)
kultur.west: Das Kölner Tanz-Desaster (29. Januar 2025)
Kölner Stadt-Anzeiger: Ratsbeschluss. Köln soll wieder Tanzstadt werden – Depot bleibt bestehen (15. Juni 2023)

#Kulturpolitik #Updates

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